Ein Treffen mit Cigale in Luxembourg

An diesem Dienstag, dem 17. Juli konnte ich Enrica Pianaro treffen, eine der Angestellten von Cigale in Luxemburg.
Das Zentrum befiedent sich an der Nummer 3 rue des Capucins (bitte klingeln) in der nähe des Waffen Platzes (place des armes)(in der Straße ist ein Mcdonald’s) im fünften Stockwerk (es gibt einen Fahrstuhl). Wenn sie mit dem Zug ankommen, fahren vom Bahnhof viele Busse in die Stadt (die Linien 19,32 und 9,10,11,14 fahren ins Zentrum und noch viele Andere, verlinken hier finden Sie die verschiedenen Linien). Wenn Sie mit dem Auto kommen, ist der Parkplatz des Theaters am nächsten zum Cigale (kostenpflichtig).

      

Es erwartet Sie beim eintreten des Cigale ein offener und bunter Raum. Eine gemütliche Ecke mit einem Sofa und ein paar Sitzkissen umgeben mit vielen Regalen gefüllt mit Dokumenten, wie flyers, Aufklärungs-Hefte und Zeitschriften in den LSBTIQ+ Themen. Der Raum ist auch mit einem Projektor ausgestattet der während der Präsentationen oder Film-Projektionen benutzt wird. Die Jugend Gruppe trifft sich dort einmal im Monat am Samstag oder alle zwei Monate, je nach Verfügbarkeit. Enrica organisiert dort auch Workshops/Ateliers, wie zum Beispiel das für Frauen und deren Sexualität (ein oder zwei mal pro Jahr). Vor zwei Jahren haben sie Weihnachts-Kugeln in Vulven/Vagina Form mit einer Sexual-Pedagogin gebastelt. Diese hat die Funktionen des weiblichen Körpers erklärt, was sehr interessant für viele war, da einige Frauen wenige Kenntnisse über ihren eigenen Körper hatten.

      

Auf Ihrer linken Seite befindet sich die Bibliothek. Wo Sie Romane, wissenschaftliche Arbeiten, Comics, DVDs, Zeitschriften und einige Kinderbücher finden können in mehreren Sprachen. Es sind Käufe des Vereines und des Zentrums oder Spenden, immer in den LSBTIQ + Themen. Das Leihen ist kostenlos, Sie müssten nur eine Kopie ihres Ausweises (oder ein anderes Ausweisendes Dokument) abgeben, um sich zu identifizieren.

      

Dann, wieder auf Ihrer Linken Seite, aus dem großem Raum aus, befindet sich ein Arbeitsraum, wo kleine Sitzungen stattfinden. Dokumentationen wie das pädagogische Material ist dort eingeräumt. Dann genau daneben befindet sich das Büro von Enrica Pianaro, die Soziologin sie ist seit 2016 teil des Teams. Und Roby Antohny, der ein Sozial-Pedagoge von Beruf ist und schon 15 Jahre seit der Kreation von Cigal dort arbeitet.

Nach dem Büro, rechts von der Eingangstür aus, warten auf Sie ein ganzes Regal gefüllt mit LSBTIQ + Dokumentationen die zur freien Verfügung steht. Für Enrica ist es immer interessant zu wissen welche von den Professionellen und Fachleuten eingesehen wird.Nach den Toiletten, auf ihrer Rechten Seite befindet sich ein Sitzungs- und Treff-Raum für unterschiedliche Gruppen. Es dient auch als Wartezimmer während der Vorsorgeuntersuchungen die Donnerstag zwischen 12 Uhr 30 und 14 Uhr 30 statt finden. Um die Anonymität zu garantieren, können auch ein bis zwei Personen in der Bibliothek warten. Enrica wird in diesen Raum umziehen, um die Einzel-Termine zu erleichtern, die Roby im Moment in der Bibliothek hält. Das Ziel besteht darin, die Bibliothek zu befreien, damit sie zugänglicher wird.

        

Ganz hinten befindet sich der Sitzungssaal des Verwaltungsrates von Rosa Lëtzebuerg aslb. Der Saal wird auch für Bildungen genutzt, kleinere Gruppen (mit nicht mehr als 12 Personen begünstigen einen tiefgründige Arbeit miteinander) für Alle offen.

Das Zentrum gehört zur Plattform JIF (Journée International de la Femme) an, der diesen Tag in Luxemburg organisiert.

Der Verein Rosa Lëtzebuerg aslb der 1993 gegründet wurde ist der Verwalter des Ciagle. Rosa Lëtzebuerg beschäftigt sich mit einem großen Teil der Organisation vom GayMat, der CSD/Pride von Luxemburg. Jedes Jahr können Sie den Verein unterstützen (unter anderem) mit dem Kauf eines GayMat T-Shirts, die immer in einer der Farben des Regenbogens sind. Dieses Jahr war es violet. Der Verein verteidigt ihre politischen Angelegenheiten, wie Sie es hier verlinked lesen können.
Im Moment führt das Zentrum Cigale die Recherchen durch und schreibt die politischen Entwurfs-Texte, was ein Teil der täglichen Arbeit des Zentrums ist.Und Rosa Lëtzebuerg aslb bringt diese Entwürfe an die Ministerien und die politischen Parteien.

2002 gründete Rosa Lëtzebuerg aslb die Initiative Centre d’Information (et de consultation) GAy et LEsbien, das « CIGALE » genannt ist, übersetzt ist es das Informations-Zentrum (und Auskunfts- und Bertatungs-stelle) für Schwule und Lesben.

Cigale funktioniert quasi auf eine autonome Weise gegenüber Rosa Lëtzebuerg.
Das Informations- Zentrum für Schwule und Lesben Arbeitet vor allem im pädagogischem und im Sensibilisierungs- Bereich, die ganzen Projektarbeiten und die Produktion des pädagogischen Materials. Das Zentrum ist „ein geschützter Treffpunkt“ das alle Personen willkommen heißt und einmal pro Woche fungiert es als „Jugendhaus“.

„Das Cigale steht unter Vertrag mit dem Ministerium der Familie und der Integration und verfügt seit dem 20. Juli 2008 eine endgültige Genehmigung „Bildung und Sozial-Familienrat „, unter der Nummer CO-FC / 017 / 2008 registriert, im Verwaltungs-Organismus “ Rosa Lëtzebuerg “ gewährt, für die Ausübung der Tätigkeiten von Bildung und von Sozial-Familienrat. „,wie Sie es auf der Internet Seite nach lesen können.

Die Internet-Seite Gay.lu von Rosa Lëtzebuerg ist interaktiv und seit 10 Jahren ist die des Cigale statisch, sie wird überarbeitet und so bald wie möglich aktualisiert, um in Zukunft ebenfalls interaktiv zu sein. Die Tätigkeiten des Zentrums werden auf Gay.lu publiziert, wo Sie auch allerlei Broschüren entdecken können.

Wichtig ist es das Ministerium für die Familie, für die Integration und in der großen Region mit dem Ministerium für Chancengleichheit nicht zu verwechseln, weil dieser Letzte nur in die Gleichheit unter Frauen und Männern investiert. Das Ministerium für die Familie, für die Integration und in der großen Region unterstützt alle anderen Aktionen gegen die Diskriminierungen.

Hier verlinked finden sie den Aktions-Plan für die Förderung der Rechte der Lesbischen, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen Personen auf dem das Zentrum, der Verein und das Ministerium für Familien zusammen arbeiten.

L’Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (die Nationale Wohltätigkeit von Hilfe der Großherzogin Charlotte) gewährt Zuschüsse in einem minimalen Budget, um für die Kosten der Büros und die Projekt Aufrufe des Zentrums aufzukommen. Zum Beispiel für Bildungen oder auch im Rahmen der Antidiskriminierungsprojekte / “ hate Speech “ wurden zum Beispiel für das Theater um die Geschichten zu Coming-out Fonds angefragt.

Das Zentrum organisiert auch Queere Get-Together, es sind Treffen unter LSBTQ+ Asylbewerbern und Personen der Gemeinschaft, um sich in aller Freundlichkeit kennen zu lernen. Zwei Abende sind im Lokal in einer entspannten Umgebung organisiert und die anderen Treffen finden in der nähe des Echternach Sees statt.

Die sozial-pädagogische Aufnahme von Personen können im Zentrum spontan statt finden oder auch per Termin für persönliche Beratungen genommen werden. Ihren Bedürfnissen und Lust entsprechend gibt es auch die Möglichkeit sie in Verbindung mit einem Vertrauens Psychologen zu setzen. Die Öffnungszeiten des Zentrums sind von Montags bis Donnerstags von 12 Uhr bis zu 18 Uhr, dort können sie auch « soft » Getränke trinken.

Pink Ladies ist eine Geselligkeitsgruppe für Frauen, Lesben, die Bisexuelle, Queer, cis-und trans, der von Cigale gestützt ist, die sich jeden Monat (außer Juli-August) trifft. Das nächste Treffen wird ein Bowling Abend mit einer typisch luxemburgischen Mahlzeit sein, die am 12. Oktober in Esch im escher Kaffee stattfinden wird.

    

In Luxemburg Stadt gibt es kein genaues Lokal der LGBTQ + Szene Die Rote bar ist LSBT+ Friendly.
Alle zwei bis drei Monate werden Abende von Fairy Tales organisiert, für ein eher männliches Publikum.
Und alle zwei bis drei Monate werden Abende von Lady Like organisiert, für ein eher weibliches Publikum.
Manchmal werden Initiativen in Luxemburg Stadt gegründet im Rahmen der LGBT+ Gemeinschaft gegründet, aber diese bleiben leider nicht lange aktiv.

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